Auswahl
Abgeschlossener Projekte


Forschung | Projektarchiv

Frauenbilder

Soziale Netzwerke im Lichte eiszeitlicher Frauendarstellungen

Vergleichende Untersuchungen von Frauenfiguren im »Willendorf-Stil« mit denen vom »Typ Gönnersdorf« zeigen, wie sich der Zeitgeist während des Jungpaläolithikums geändert hat. In ihrem räumlichen und zeitlichen Kontext spiegeln die Frauenfiguren die Populationsgeschichte Europas wider.

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El Mazo

El Mazo ist eine mesolithische Fundstelle des sogenannten "Asturian". Das Abri liegt an der Kantabrischen Küste, nahe der Stadt Andrín. Die Fundstelle beinhaltet einen der für diese Zeit typischen Muschelhaufen. Die seit 2009 laufenden Ausgrabungen legten eine vollständige Stratigraphie der ersten Hälfte des Holozäns offen.

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Arlanpe Höhle

Die Höhlenfundstelle Arlanpe in der baskischen Stadt Lemoa gilt als Schlüsselfundstelle für das Verständnis der frühen Besiedlung des Nordens der Iberischen Halbinsel durch den Neandertaler. Archäologische Ausgrabungen erfolgten zwischen 2007 und 2013.

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Neotaphonomie - Ngamo Pan, Simbabwe

Neotaphonomie - Ngamo Pan, Simbabwe

Untersuchungen heutiger Tierknochenansammlungen in Ngamo Pan, Simbabwe, dienen als Analogie zur besseren Beurteilung der komplexen Entstehungsgeschichten archäologischer Fundstellen. Erst auf dieser Basis lässt sich menschliches Verhalten in der Vergangenheit rekonstruieren.

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La Cotte de St. Brelade

La Cotte de St. Brelade

Die etwa 230.000 Jahre alte Höhlenfundstelle von La Cotte de St. Brelade (Jersey) liegt an der Nordgrenze des Verbreitungsgebiets der Neandertaler. Das Projekt untersucht die Entwicklung neandertalerzeitlicher Ernährung unter kühlen Klimabedingungen.

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Bilzingsleben

Megafauna im Visier frühmenschlicher Jäger?

Mit etwa 400.000 Jahren ist Bilzingsleben (Thüringen) eines der ältesten Archive Europas für die menschliche Lebensweise in warmzeitlichen Umwelten. Die Funde von Bilzingsleben sprechen von besonders beeindruckenden warmzeitlichen Überlebensstrategien: Viele der riesigen Elefanten-, Nashorn- und Rinderknochen sind unzweifelhaft Speisereste früher Menschen.

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Niederbieber

Siedlungsverhalten im Spätpaläolithikum

Die gut erhaltenen Funde und Befunde des 1000qm großen Freiland-Fundplatzes geben Aufschluss zu Siedlungsverhalten und Landschaftsnutzung vor 13.000 Jahren. Im Kontext mit zeitgleichen Fundplätzen des Mittelrheins entstanden neue Modelle zum Siedlungssystem der Federmesser-Gruppen.

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Kärlich-Seeufer

Vor 400.000 Jahren im Neuwieder Becken

Die Ausgrabungen in Kärlich deckten neben Steinartefakten exzellent erhaltene Pflanzenreste und Tierknochen auf. Darunter befanden sich die Reste von mind. 8 Waldelefanten. Hochauflösende taphonomische und räumliche Analysen hatten vor allem das Ziel, die Taphonomie der Fundstelle zu klären.

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Mas d’Azil

Chronologischer Kontext der Rückenspitzengruppen in Südwesteuropa

Die beeindruckende große Höhle Mas d´Azil ist namengebend für das „Azilien“, die Steingeräte, wurden in MONREPOS in ihrem chrono-kulturellen Kontext untersucht.

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Wallertheim

Wisentjagd

Die Forschungen in Wallertheim lieferten bereits Anfang der 90er Jahre eindrucksvolle Beweise für die Großwildjagd der Neandertaler: Sie haben hier mindestens 52 Wisente erlegt. Und nur die stärksten und schwersten Tiere getötet.

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Magdalenahöhle

Landnutzungsstrategien kaltzeitlicher Pioniere

Die Funde der Magdalenahöhle datieren in das Maximum der letzten Kaltzeit. Die Steinartefakte werden neues Licht auf die Strategien der Landschaftsnutzung und Mobilität in diesen schwierigen Umweltbedingungen.

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Feuer

Im Brennpunkt späteiszeitlichen Siedlungsverhaltens

In diesem Projekt analysierten wir Feuerstellen des späten Jungpaläolithikums, um ihre Konstruktions- und Funktionsweise sowie die räumliche Organisation von Aktivitäten in ihrem Umfeld zu verstehen. Die Forschungen zeigen, dass der Alltag der Menschen klar strukturiert und geregelt war und spezielle, brennstoffsparende Feuerstellenkonstruktionen zum Einsatz kamen.

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Kunst 3D

3D-Methoden zur Untersuchung mobiler Kunst im späten Jungpaläolithikum

Die gravierten Schieferplatten aus Gönnersdorf zeigen die Kunst vor 15.800 Jahren in ihrem sozialen und ökonomischen Kontext. Wir untersuchten die Gravuren erstmals mittels hochauflösender 3D-Scans. Aufbau und Ausführung der Gravierungen, Darstellungs-
konventionen, Stilmittel oder Handschriften lassen erste Rückschlüsse auf Fähigkeiten oder Intentionen eines Künstlers zu.

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Change

Gesellschaftswandel im spätglazialen Europa

Die vielschichtigen Prozesse gesellschaftlicher Veränderungen und ihre Verzahnungen mit dem Umweltwandel vor rund 16.000 bis vor 13.000 Jahren standen im Mittelpunkt des Projekts "Change". Es konnte gezeigt werden, dass komplexe Regelwerke und Konventionen die Weitergabe erfolgreicher Überlebensstrategien sicherten.

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Hirschmasken

Zur Funktion mittelsteinzeitlicher Hirschmasken

Die sogenannten Hirschgeweihmasken aus der Mittelsteinzeit gehören zu den seltenen Belegen kultischer Handlungen und Jenseitsvorstellungen dieser Zeit. Wie gebrauchsspurenanalytische Untersuchungen zeigen konnten, haben die seitlich perforierten Hirschschädel wohl als Kopfbedeckungen gedient.

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Duvensee

Landschaftsnutzung und Siedlungsverhalten im Frühmesolithikum

Die "Wohnplätze" am Duvensee sind ein einzigartiges Archiv für die Erforschung von Siedlungsverhalten, Subsistenz und Landschaftsnutzung im Frühholozän. Vergleichende Analysen ausgewählter Wohnplätze fokussierten auf die ökonomische Funktion der Nussverarbeitungsplätze.

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Balver Höhle

Bärenkühlschrank

Die Steingeräte und Knochen der riesigen Hallenhöhle wurde in verschiedenen Forschungsprojekten in MONREPOS untersucht. Jüngste archäozoologische Analysen zeigen: Neandertaler überraschten hier Höhlenbären im Winterschlaf.

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Salzgitter-Lebenstedt

Jagdstrategien von Neandertalern

Die archäozoologischen Analysen in Salzgitter-Lebenstedt belegen, dass Neandertaler ihre Jagdstrategien gezielt danach ausrichteten, möglichst hochwertige Nahrung zu gewinnen.

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Gesher Benot Ya´aqov

Untersuchungen zu Taphonomie und Beuteverwertung

Zusammen mit unseren Kollegen aus Israel haben wir die Knochenfunde des 800.000 Jahre alten Fundplatzes Gesher Benot Ya´aqov erforscht. Un den ältesten Nachweis für eine geordnete Schlachtung und vollständige Nutzung der Jagdbeute gefunden.

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Miesenheim

Die ersten Europäer leben im Rheinland

Miesenheim ist einer der ältesten Siedlungsplätze in Mitteleuropa. Das Forschungsprojekt konzentrierte sich auf die schwierige Frage, welche Siedlungsaktivitäten sich hier nachweisen lassen.

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Solutré

Archäozoologische Analysen

Elaine Turner untersuchte Teile des berühmten Magdalénien-Jagdplatzes unter besonderer Beachtung der Tierknochen und ihrer Taphonomie. Ihre Forschungen ergaben, dass hier vor allem Pferde gejagt und geschlachtet wurden, aber auch zahlreiche Rentiere und Wisente. Die Forschungen beweisen, dass hier keinesfalls ganze Pferdeherden über die Felsklippen gejagt wurden, wie lange angenommen.

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Dmanisi

Wie der Mensch Afrika verließ

Dmanisi ist mit 1,8 Mio. Jahren der älteste datierte Fundplatz außerhalb Afrikas. In Kooperation mit der Georgischen Akademie haben wir die Forschungen in Dmanisi mit initiiert, den Fundplatz ausgegraben und die ersten Menschenreste entdeckt.

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Ubeidiya

Subsistenzstrategien frühpleistozäner Hominiden in Eurasien

Ubeidiya (Israel) ist einer der ältesten Fundplätze außerhalb Afrikas. In einem internationalen Kooperationsprojekt haben wir hier Ausgrabungen durchgeführt und die Tierknochen analysiert. Unsere Arbeiten haben zum ersten Mal Hinweise auf die systematische Bejagung von Tieren vor 1.5 Mio Jahren geliefert.

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